Vorstellung meiner Person

In diesem Blogeintrag möchte ich nochmal ein paar Worte zu mir selbst verlieren, mich selbst vorstellen und erklären wie ich eigentlich zu dem Sport gekommen bin.

Fangen wir also mit der Vorstellung (+srunde – ja ihr könnt euch auch gerne kurz vorstellen, hinterlasst mir hierfür einfach ein Kommentar, es würde mich interessieren wer hier mit liest) an. Ich heiße Antonio und bin aktuell 24 Jahre alt. Ich habe meinen B. Eng. gemacht, gehe aktuell nicht mehr zur Uni sondern bin derweil schon am arbeiten.

Mit dem Training habe ich angefangen, da war ich zwischen 16/17 Jahren alt. Damals war das Training mehr ein Mittel zum Zweck, da ich auf knapp 1,75 m über 120 kg gewogen habe. Da das so nicht ewig weiter gehen konnte, habe ich mich damals, mit der Unterstützung meiner Eltern, im Fitnessstudio angemeldet. Kurz vor der Zeit im Fitnessstudio hatte ich bereits begonnen zu Hause Tabata Training zu machen, was mir allerdings auf Dauer nicht genug erschien.

Viel über Training und Ernährung wusste ich damals nicht, weshalb ich mich zunächst online informiert hatte und erstmal alles aufgesogen habe, was es dort an Informationen gab. Weiterhin war ich noch in diversen Foren unterwegs und habe dort ein paar Leute kennengelernt, von denen ich mir dann Tipps zum Einstieg geholt habe. Rückblickend bin ich ziemlich froh, dass ich hier von Beginn an, an jemanden gekommen bin der sich gut auskannte und weit weg von der ganzen, heute sogenannten Bro-Science war, und mich mich somit mit guten und brauchbaren Tipps versorgt hat und das von Beginn an. Denn hier wird schließlich der Grundstein gelegt. Wenn man bereits mit einer total falschen Erwartung und utopischen Vorstellungen startet (was leider heute viele Neulinge im Fitnessstudio tun) wird man ziemlich schnell enttäuscht werden und mit hoher Wahrscheinlichkeit, dass Handtuch werfen.

Was heißt das also? Mein erster Trainingsplan war ein Ganzkörperplan der auf Maschinen aufgebaut hat. Das war und ist, für jemanden der ziemlich unsportlich ist, meiner Meinung auch immer noch der richtige Einstieg. Wie gesagt, es ging mir in erster Linie nur darum abzunehmen, weshalb ich mich auch über Diäten und Ernährung im allgemeinen informiert hatte. Hier habe ich mich damals erstmal ganz strikt an die „Metabole Diät“  von Korte gehalten. Ich kann mich noch erinnern, dass ich dort Unmengen an Eiweiß gegessen habe, ich glaube das waren sicherlich mehr als 250 g täglich. Was ich an dieser Ernährungsform so klasse finde ist, dass man relativ viel Essen kann. Es fühlt sich somit gar nicht wie eine Diät die eigentlichen Sinne an. Trotzdem habe ich gleichzeitig abgenommen (klar die Unmengen von Kohlenhydrate die ich sonst immer in mich rein geschaufelt hatte, wurden gekürzt und gleichzeitig wurde die Proteine erhöht und die Fette auf einem gesunden Niveau gehalten – dass ist auch schon die ganze Magie dahinter).

Die Kombination aus richtigem Training und einer guten und ausgewogenen Ernährung, machten sich schnell bezahlt und die ersten Fortschritte waren nach einigen Wochen zusehen. Auf der Waage bereits schneller, aber für mich ist der Blick in den Spiegel schon immer das entscheidende Kriterium! Und das ist auch ein Tipp den ich euch ans Herz legen möchte. Gerade wenn Muskeln aufgebaut werden, tut sich auf der Waage vermeintlich nichts oder man nimmt sogar an Gewicht zu. Schaut jedoch was das Spiegelbild sagt, macht regelmäßig Bilder und nehmt Körpermaße. Und all diese Indikatoren gemeinsam betrachtet, ergeben dann ein rundes und gesamte Bild von euren Fortschritten. Legt nicht so viel Wert auf das was die Waage sagt. Wenn ich mal ordentlich reinhaue kann das bei mir von einen auf den anderen Tag bis zu +5kg ausmachen! Das ist natürlich kein Fett, sondern einfach nur Wasser, dass eingelagert wird. Aber zurück zum Thema. Mit diesen ersten Erfolgen und dem Spaß den ich im Studio hatte, war somit der Grundstein für meine Leidenschaft am Eisen geweckt, was auch der Grund ist warum ich heute immer noch fleißig dabei bin und dabei bleiben werde. Denn schließlich geht man nicht nur mal für den Sommer trainieren, sondern man fängt einmal an zu trainieren und hört im Prinzip nicht mehr auf. Ziel sollte es sein immer ein Stück oder Stückchen besser zu werden, als man vorher war. Denkt daran, im Studio kämpft ihr gegen euch selbst nicht gegen andere.

Mein Körpergewicht konnte ich dann, von den damals mehr als 120 kg, irgendwann auf 87/88 kg reduzieren. Das hat mich mehr als ein Jahr an Zeit gekostet. Danach ging es immer mal wieder auf und ab , auf und ab. Ich pendel heute immer irgendwo zwischen 85kg und 95kg. Im letzen Jahr war ich zwischenzeitlich unter 80kg, hatte aber keine wirklich klasse Leistung im Studio. Aktuell bin ich irgendwo bei 94kg, dazu aber später mehr.

Mein Training war nach dem Ganzkörperplan an Maschinen ein Ganzkörperplan mit freien Gewichten. Hier habe ich mir jemanden aus meinem Studio geschnappt, der mir dann Kniebeugen, Kreuzheben gezeigt hat. Military Press und die anderen Grundübungen wie Bankdrücken und Klimmzüge, habe ich mir selbst beigebracht. Später bin ich dann auch zu ausgewählten Trainern gefahren und habe mir weitere Tipps & Tricks bezüglich der Technik der Grundübungen geholt. Dies ist auch etwas, was ich jedem empfehlen würde. Tretet in Kontakt mit Leuten aus eurem Studio, die die Übungen beherrschen oder sucht euch kompetente Trainer (das müssen nicht zwangsläufig die Trainer in eurem Studio sein!).

Ich habe also relativ zeitig und von Beginn an die Grundübungen absolviert. Wobei hier Kreuzheben immer noch mein Favorit ist. Von dem Ganzkörperplan ging es dann in diverse 2er-Split Varianten. Push/Pull oder OK/UK. Einen 3er-Split in Schema Push/Pull/Beine habe ich auch mal gemacht. Diverse Programme zur Kraftsteigerung wie Starting Strength von Mark Ripptoe oder Jim Wendlers 5/3/1, in seinen unterschiedlichen Varianten und Versionen, habe ich auch durchgezogen. Von Beginn an war ich auch in Karsten Pfützenreuters PITT Force Forum angemeldet, wo die Bedeutung der Grundübungen immer forciert wurde, was sicherlich auch einer der Gründe ist, warum ich diese bis heute immer noch als das Fundament eines jeden Trainingsplans ansehe. PITT Force war selbstverständlich auch eine Trainings-Technik, nach der ich trainiert habe und immer mal wieder auch heute noch nutze und danach trainiere.

Im Prinzip dreht sich mein Training heute wirklich mehrheitlich um die Grundübungen, mit ein paar soliden freien/maschinen Isolationsübungen . Der Fokus und das Wichtigste ist allerdings – werde Stärker in deinen Main Lifts. Die anderen freien oder Maschinen-Übungen sind eben nur das was sie sind, ergänzende, also assistance Übungen. Das ist meine Philosophie.

Puh jetzt habe ich erstmal genug zu mir erzählt. In den nächsten Blog Einträgen geht es dann nun auch endlich um das Programm was ich jetzt durchziehe, das 12 Week Peak Coaching. Damit die Fortschritte die ich Durchlaufe auch in einem geeigneten Zusammenhang gebracht werden können gibt es dann noch ein paar Eckdaten zu 1RM Kraftwerten vorher, genaue Körpergewicht, Maße usw.

Beste Grüße

Antonio

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